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Anhaltend positive Entwicklungen bei der Kommunalen Arbeitsförderung

30.09.2019

Anhaltend positive Entwicklungen bei der Kommunalen Arbeitsförderung

Presseinformation zum Statistikreport September 2019

Im September 2019 sind die Fallzahlen der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) wieder gesunken. So beziehen aktuell 7.259 Familien bzw. Haushalte die sogenannten „Hartz IV“-Leistungen. Dies entspricht einer Abnahme von 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat und einem Rückgang um 5,4 Prozent im Vergleich zu September 2018. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im vergangenen Monat um 204 Personen auf 9.923 gesunken und hat damit erstmals seit es die KOA gibt die „10.000er“-Schwelle unterschritten. Die Arbeitslosigkeit hat im SGB II-Bereich gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 10,6 Prozent abgenommen!

Im vergangenen Monat haben 311 Arbeitsuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 26 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. In der Summe weist die Statistik im Berichtsmonat 337 Arbeitsmarktintegrationen aus – 157 mehr als im Vormonat. „Dies liegt insbesondere darin begründet, dass im September das neue Ausbildungsjahr begonnen hat und der Beginn einer Berufsausbildung statistisch als Arbeitsmarktintegration gewertet wird“, erläutert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die aktuelle Entwicklung. „Hierzu passt auch, dass im vergangenen Monat – per saldo – 104 Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 den Bezug von SGB II-Leistungen beenden konnten“, so Mittelstädt weiter.

Derzeit erhalten insgesamt 15.806 Personen Leistungen der KOA. 3.716 von ihnen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien 3.716 als arbeitslos und 3.839 als Arbeitssuchende. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Leistungsberechtigten beträgt somit 7.555. Hinzu kommen 4.982 nichterwerbsfähige Sozialgeld-Empfänger, 2.368 reine Alg II-Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten und brauchen, sowie 901 sonstige Leistungsberechtigte, die keine Regelleistungen beziehen.

Statistikreport September 2019

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